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Mein Weg zum LSC Interflug

Mein Arbeitsweg führte mich jeden Tag am Flughafen Schönefeld vorbei. Bei schönem Wetter blieb ich dort immer einige Zeit stehen, um die Flugzeuge zu beobachten. Die Nase in der Sonne und Musik in den Ohren, so träumte ich von der einen Sache für die ich lebe. Mein erster Gedanke am Morgen und der letzte am Abend galt der Fliegerei. Es muss doch irgendwie möglich sein zu fliegen, dachte ich mir. Na klar, ich hatte nur die Ausbildungsvergütung und das Kindergeld und so ein Flugschein ist eine kostenintensive Angelegenheit. Wenn ich mir einmal etwas in den Kopf gesetzt habe, dann ziehe ich das auch durch. Und an einen sehr sparsamen Lebensstil habe ich mich ja schließlich in den letzten Jahren gewöhnt.
So begann ich im Sommer 2014 mit der Suche nach einem geeigneten Verein.
Wie es der Zufall will, bin ich zu Beginn der Ausbildung bereits am Flugplatz Friedersdorf vorbeigefahren. Wir hatten damals ein Kennenlerncamp in Blossin, nur ein paar Kilometer weiter.
So machte ich mich an einem wunderschönen Samstagmorgen auf den Weg nach Friedersdorf. Nach ein paar Mal Umsteigen kam ich auch an jenem Bahnhof an und lief an der Straße entlang zum Objekt um mich durchzufragen. Schon von weitem sah ich die startenden und landenden Flugzeuge und ging mit einem breiten Grinsen weiter. Im Objekt verwies man mich direkt zum Startplatz, allerdings soll ich auf landende Flugzeuge achten. Kein Problem! Ein staubiger Feldweg führte zu dem beschriebenen Ort. Auf einem Lkw saß eine junge Frau und hatte den gesamten Flugbetrieb im Blick. Davor standen einige Flieger, die so schön in der Sonne leuchteten. Ein wenig schüchtern trug ich mein Begehr vor, dass ich mich für den Segelflugschein interessiere und mich gerne informieren würde. Wie es der Zufall wollte, war genau an diesem Tag die Einweisung für die neuen Teilnehmer des Schnupperkurses. Diese fand im Schulungsraum in einer alten Baracke statt. Das war das erste Mal, dass mir dieser bestimmte Flugplatzgeruch in die Nase stieg, den sicher viele Piloten selbst kennen, und den ich lieben lernte. Nunja…rund zwei Stunden später war ich Mitglied des Luftsportclub Interflug 🙂

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